🧁 Zuckerkonsum

🧁 Zuckerkonsum


1   Versteckspiele

▲ The »Zuckerberg« rules!

Es ist eine Tatsache: viele Menschen verzehren regelmäßig industriell hergestellte Nahrungsmittel. Hierbei nehmen sie auch Zucker in ungesund großen Mengen zu sich. Und dabei sind die leicht als sehr zuckerhaltig zu erkennenden Süßwaren und Snacks nicht einmal das Hauptproblem. Sie sind nur die sichtbare »Spitze des Zuckerberges«.

▲ Nahrungsmittel mit hohem Zuckergehalt – die Quellen sind unerschöpflich …

Gesundheitsschädigende Zuckermengen werden heute vielmehr oft unbewusst bzw. unbekümmert beim Verzehr von Kaltgetränken (»Soft Drinks«), industriell hergestellten Milch- und Getreideprodukten und Fertigmahlzeiten aufgenommen. Bestimmte Produktkategorien sind dabei mittlerweile besonders berüchtigt für große, unsichtbare Zuckermengen. Hier eine kleine Auswahl:
🥤  kohlensäurehaltige Limonaden, Cola
🥤  Fruchtsäfte
🥤  Energy-Drinks
🥤  Sportgetränke
🥤  aromatisierte Eistees
🥤  aromatisierte Mineralwässer
🍶  aromatisierte Fruchtjoghurts und Joghurt-Drinks
🌾  Müslis
🌾  Frühstücks-Getreideprodukte (»Zerealien«)
☕️  aromatisierte Instant-Kaffeepulver
☕️  aromatisierte (Milch-)kaffee-Variationen großer Café-Ketten
🍛  Fertiggerichte, Mikrowellen-Gerichte
➕  u. v. a. m.


2   Sortenvielfalt oder Verwirrtaktik?

▲ Brauner Zucker … ist auch nicht besser.

Für den Verbraucher wird die Lage zunehmend unübersichtlich, da die Hersteller in ihren Produkten ganz unterschiedliche Zuckerarten verwenden. Und auch wenn diese meistens korrekt deklariert sind, erkennt der Normalverbraucher sie manchmal nicht als eine Form von Zucker – einfach weil es zu viele Alternativbegriffe gibt, mit denen er deklariert sein kann.
💬  Haushaltszucker, Weißzucker, Saccharose
💬  Brauner Zucker, Rohzucker
💬 Rohrzucker, Vollrohrzucker
💬 Traubenzucker, Glukose, Dextrose, Glukosesirup
💬 Fruchtzucker, Fructose, Fruktose
💬 Milchzucker, Laktose
💬 Maiszucker, Maissirup, Isoglukose
💬 Invertzucker
💬 Malzzucker, Maltose
💬 Melasse
💬 Isomaltulose
💬 Sorbit, Sorbitol


3   Der Extremfall Fructose

▲ Fructose – ein billiger Dickmacher mit Suchtfaktor.

Hersteller für industrielle Nahrungsmittel setzen heute immer häufiger billige Fructose oder fruktosereiche Zuckerarten wie Maissirup bzw. Glukosesirup ein. In großen Mengen verzehrt, kann Fructose noch größeren Schaden anrichten als andere Zuckerarten. Denn Fructose wird nur zu einem geringen Teil direkt verstoffwechselt, der überwiegende Teil wird als Fett eingelagert. Außerdem lässt Fruktose das Sättigungsgefühl ausbleiben. Und so nimmt man meistens mehr davon zu sich, als man möchte … langfristig gewöhnt der Körper sich dann an die angebotenen Mengen … und so nimmt er im Laufe der Zeit sehr gern immer mehr davon auf … ich bin sicher, Sie erkennen die Strategie der Hersteller.

🆘  Durch solche Strategien sind natürlich insbesondere Kinder stark gefährdet. Die meisten Kinder lieben Süßes, und sie haben kaum eine Chance, zu hohe Zuckermengen oder bestimmte Zuckerarten als Gefahr zu erkennen. Und als die erwachsenen Kunden von Morgen sind sie natürlich die vorrangige Zielgruppe der Werbung der Hersteller … und werden immer öfter und immer früher übergewichtig und chronisch krank.


4   Reaktionen des Stoffwechsels auf große Zuckermengen

▲ Von Zucker kann man zuckerkrank werden – unter anderem …

Generell sind alle Zuckerarten erst einmal Kohlenhydrate (KH). Sie sind in großen Mengen schon deshalb grundsätzlich problematisch, da ein hoher KH-Anteil in der Nahrung eine Vielzahl an Stoffwechsel-Problemen begünstigt, auslöst und aufrechterhält. Aber das Thema Kohlenhydrate an sich soll hier nicht vertieft werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Menü »Therapie« auf der Seite zur »mitochondriengerechten« Ernährungsweise.

Die negativen Auswirkungen speziell von Zucker – allen voran die Fructose – sind nun im Detail aber derart vielfältig und schwerwiegend, dass sie ein eigenes Thema darstellen. Ich möchte daher hier nur kurz die wichtigsten Krankheitssymptome nennen, die erwiesenermaßen Folgen hohen Zuckerkonsums sind. Sie sollten die Schwere des Problems Zucker deutlich machen:
➡️  Gewichtszunahme, Übergewicht, Fettleibigkeit (Adipositas)
➡️ Insulinresistenz, Erhöhung des Risikos für Diabetes mellitus
➡️ Dysbalancen der Darmflora, Pilzbefall
➡️ Steigerung des Blutdrucks
➡️ Erhöhung des Risikos für Tumorbildung (Krebs)
➡️ Karies (Zahnschäden)
➕  u. v. a. m.


5   Weitere Informationen

An dieser Stelle möchte ich Sie gezielt zur weiteren Lektüre an anderer Stelle ermuntern. Auf der Website »Zentrum der Gesundheit« leuchten zwei Beiträge das Thema ganz wunderbar aus und fassen das Wesentliche sehr anschaulich und gut verständlich zusammen.
🔗  »Zucker – Auswirkungen auf den Körper« (Zentrum der Gesundheit)*
🔗  »Fructose – Die gefährlichste Form aller Zuckerarten« (Zentrum der Gesundheit)*
            * Achtung! Diese Linkziele sind nicht frei von Werbung!
Spätestens nach der Lektüre dieser beiden Beiträge sollte die Tragweite des negativen Einflusses von Zucker auf den Zellstoffwechsel deutlich geworden sein. Wenn Sie also eine bestehende Mitochondriopathie günstig beeinflussen oder das Risiko dafür verringern möchten, dann gibt es dafür bezüglich des Zuckerkonsums nur ein einziges, aber sehr wirksames Rezept:

✅  Versuchen Sie, alle Zuckerquellen in ihrer Nahrung aufzuspüren und meiden Sie dann Zucker in jeglicher Form soweit wie es nur geht!